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Am Samstag, 26. Juni, wurde das Bourbaki zum beliebtesten Schattenplatz Luzerns. Während draussen die Sonne brannte, lachte die Sonne in Luzerns kreativster WM-Stube über die Töggeli-Teams. Gekommen sind sie, die Mann- und Frauschaften, voller Elan, teils etwas ausgelaut, aber immer hochmotiviert, dem siegeshungrigen Teilnehmerfeld zu trotzden und die attraktive Töggeli-Krone mit nach Hause zu nehmen.
Die Viva con Agua Töggeli-WM brachte dann auch grossen Sport und zahlreiche vielversprechende Nachwuchshoffnungen hervor. Leider war Hotmar Hitzfeld so kurz nach dem WM-HondurAUS nicht imstande, den Nebenschauplatz der Fussball-WM zu besuchen, um die Töggeli-Talente zu beobachten und für die EM-Quali ins Nati-Kader aufzubieten. Die Spiele wurden teils hochemotional geführt, so dass die denkmalgeschützten Bourbaki-Hallen zu Wackeln drohten. Die Spiele waren stets fair, bezüglich der Sicherheit gab es keine erwähnenswerten Vorkommnisse, obwohl gerade die spektakuläre Finalpartie Nordkorea vs. Honduras einige brisante sicherheitstechnische Fragen aufwarf. Nordkorea gewann das Endspiel dann relativ problemlos, Honduras war die Puste im kräfteraubenden Halbfinale gegen die Franzosen, die beim Töggelen mit sportlichem Glanz und nicht wie die "Grand freres" beim Fussball mit obszönen Kraftausdrücken zu überzeugen wussten. Ob der hohe Sieg der Nordkoreaner darauf zurückzuführen ist, dass der eine Asiate selbstgestrickte Handschuhe trug, ist nicht auszuschliessen. Das Regelwerk der FIFA würde es wohl verbieten. Zum Glück hatte und hat diese im Bourbaki nichts zu melden.
So fliessen nämlich die Teilnahmebeiträge aller Teams nicht in die Kassen der FIFA, sondern zu 100% in das Viva con Agua Trinkwasserprojekt in Mozambik.
Vielen Dank allen Teams, die mit dabei waren an der Viva con Agua Töggeli-WM!
Gregor Anderhub, VcA Schweiz |