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Helvetas kümmert sich seit 20 Jahren um die Trinkwasserversorgung in Haiti. Spenden Sie für die Erdbeben-Opfer!
 
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Haiti wurde vom schlimmsten Erdbeben seit 200 Jahren getroffen. Es wird mit Zehntausenden von Toten gerechnet, und es herrschen chaotische Zustände. "Das Ausmass dieser Katastrophe übersteigt alles, was ich in den letzten 20 Jahren hier erlebt habe", sagt der in Haiti lebende Helvetas Programmleiter Bernhard Zaugg.

Die Lage ist unübersichtlich, die Telefon- und Stromnetze sind unterbrochen. Aufgrund der zerstörten Infrastruktur sind die Not-, Wasser-, Nahrungsversorgung nicht gewährleistet. "Ich kann mir nicht vorstellen, was ohne die nötige Logistik und Grundversorgung hier in den nächsten Tagen passieren wird", so Zaugg. "Als unmittelbare Hilfe verteilen wir den Hunderten von Menschen, die sich rund um das teilweise zerstörte Helvetas-Büro aufhalten, Wasser aus der unversehrt gebliebenen Zisterne. Ausserdem leisten wir mit den noch funktionstüchtigen Fahrzeugen logistische Dienste."

Die Hauptstadt Port-au-Prince und die nähere Umgebung sind vom Erdbeben am schlimmsten betroffen. Inwiefern die Entwicklungsprojekte von Helvetas betroffen sind, lässt sich noch nicht sagen. Sollten Wasserversorgungen, die Helvetas in den letzten Jahren aufgebaut hat, beschädigt worden sein, wird hier ein Schwerpunkt bei der Wiederaufbauhilfe liegen.

Spendeaufruf
Helvetas hat für Soforthilfe und Wiederaufbau 300 000 Franken gesprochen und bittet Sie dringend, für die Menschen in Haiti zu spenden unter:

Helvetas, Schweizer Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit
Postchequekonto: 80-3130-4
Vermerk: Erdbeben Haiti

Helvetas in Haiti
Helvetas ist seit 1983 in Haiti aktiv. Heute arbeitet Helvetas in drei Regionen in Zentralhaiti (Verrettes, La Chapelle und Savanette). Im Zentrum stehen die Versorgung ländlicher Gemeinden mit Trinkwasser- und Abwassersystemen sowie die Unterstützung von landwirtschaftlichen Vermarktungsketten zur Einkommensförderung. Ein wichtiger Aspekt der Projektarbeit ist der Ressourcenschutz. Dieser ist besonders zentral, weil in Haiti die Waldfläche infolge unkontrollierter Abholzung (für Ackerbau und Holzkohleproduktion) nur noch zwei Prozent beträgt und das Land stark von Erosion betroffen ist.


 


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